Seit einiger Zeit besuche ich in meinem Heimatdorf St. Andrä-Wördern
Menschen an ihren Arbeitsstätten und rücke dabei ihre (er)schaffenden
Hände in den Fokus.

Ich war schon immer fasziniert von Händen – wie schön sie sind, was
sie ausdrücken und erschaffen können. Wie sehr sie sich in Charakter und
Ausdruck durch Licht und Bewegung verändern. Wie viel Erotik sie versprühen
können.
Und wie sehr sie sich mit dem Lauf des Lebens verändern. Wie viel sie vom
Menschen zeigen und doch nicht so leicht zu lesen sind wie (scheinbar) ein
Gesicht. Wie viel Raum zum Dazudenken sie lassen.
Diese Fotografien sollen eine Würdigung sein, an unsere Menschlichkeit, unsere
Leidenschaften, und unsere Fähigkeit zu gestalten. Auch darstellen wie
vielfältig und erfüllend Arbeit sein kann – bezahlt und unbezahlt, im Labor
oder in der Werkstatt, anonym oder in intimsten Verhältnissen.
Und uns erinnern, wie sehr jeder von uns die Möglichkeiten hat durch sein
Handeln zu GESTALTEN. Im Großen und im Kleinen. Und hoffentlich immer mit vollster
Hingabe.

 

Eine erfreuliche Nachricht zu diesem Projekt:

– Eines dieser Fotografien (siehe unten) hat im Rahmen des Fotowettbewerbs des
Club NÖ „Heldinnen und Helden 2018“ den 2. Platz erreicht.
Die abgelichteten Hände sind die einer 92-jährigen Dame und ihrer medizinischen Pflegerin:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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